Weitere 10 Jahre des noch bestehenden
Junggesellenclub's Achternholt "Lat se susen"

"-1994 bis 2004"

Februar 2004

In diesem Monat konnte der traditionelle Junggesellenclub "Lat se susen" Achternholt auf das 80-jährige Bestehen zurückblicken. Im Februar 1924 wurde der Junggesellenclub im Gasthaus August Teebken, heute Achternholter Krug, gegründet.
Eine eigens für das 70-jährige Bestehen des Clubs angefertigte Festtagsschrift berichtet, wie es zu der Gründung des Vereins kam:
Vor der offiziellen Gründung  am 03.02.1924 fanden bereits im Jahre 1923 regelmäßige Zusammenkünfte bei einzelnen Junggesellen statt.
Fritz Wilmsmann machte damals in Schwettmanns Schneiderwerkstatt (Schnöör Schwettmann) den Vorschlag ,einen Junggesellenclub zu gründen. Es wurde auch bereits hier der Vorschlag gemacht, eine Dorfkapelle zu gründen.
Wilmsmann wurde auf der ersten Gründungsversammlung auch zum 1. Vorsitzenden gewählt und ist bis zu seinem Ableben den Vereinsstatuten treu geblieben.

Der Junggesellenclub "Lat se susen" besteht auch heute noch. Er ist nur nicht mehr so aktiv. Trotzdem ist es beachtlich, dass es über die Jahre hinaus nie zu einer Auflösung des Clubs gekommen ist.

Die Vereinsfahne hat in der Gaststätte einen besonderen Platz, so daß die Erinnerung an den Junggesellenclub immer vorhanden ist.

"Mensch, sei helle, bleib Junggeselle"

ist ein Motto, welches auch heute noch von einigen Junggesellen des Dorfes strikt eingehalten wird


Heute besteht der Junggesellenclub Achternholt noch aus folgenden Mitgliedern:

Claus Heesemann   Werner Kathmann
Heinrich Martens     Werner Pape            

Schlagruf des Junggesellenclubs Achternholt:
 "Lat se susen"
                
Lat se susen
Lat se susen
denn wi könt noch een verknusen!
Se hett n Fehler
Se hett n Fehler
an de Lung, an de Tung, an de Leber!
Prost!!!

28.03.2004