Tilly vor Wardenburg
Historienspiel

in Niederdeutscher Sprache
Ort: Hof Claußen in Wardenburg
vom 6.Juli bis 15. Juli 2007, täglich

Die Auseinandersetzungen im Dreißigjährigen Krieg zwischen dem Kaiser mit seinem Feldherrn Tilly auf der einen Seite und den protestantischen Gegenspielern (Gustav Adolf mit Graf von Mansfeld)  auf der anderen Seite berührten im Jahre 1623 auch die Gemeinde Wardenburg.
Tilly lagerte hier -vor den Toren Oldenburgs- mit 23000 Soldaten. Was das für die zahlenmäßig geringe Landbevölkerung bedeutete, kann man sich vorstellen!
Nur das weitsichtige Verhandlungsgeschick Graf Anton Günthers verhinderte ein noch größeres Ausbluten; er konnte eine mögliche Schlacht im Ammerland zwischen den Gegenspielern verhindern und sie zum Abzug bewegen.
Der Dreiakter wurde auf dem Pferdehof Claußen, Fladderstraße, in Wardenburg aufgeführt. Mitglieder verschiedener Wardenburger Theatergruppen fanden sich zum Spiel zusammen und agierten mit viel Freude.

Auch Achternholter Spieler waren unter ihnen:
Klaus Martens als Lehrer und Küster, Petra Maschmann und Uwe und Hilke Oltmann.

                     Klaus Martens

                                   Petra Maschmann

                                  Uwe Oltmann

                                                                                 Hilke Oltmann

Am 7.7.07 habe ich die Aufführung gesehen und einige Fotos gemacht.

Aufführung eines Erntedankfestes.

Gespann mit dem Grafen Anton Günther.

Die Wardenburger geben Tilly Geld und Naturalien ab.

Die Dorfbewohner freuen sich über die Freilassung zweier Gefangener.

Trauung des jungen Barelmann mit Leni.

Das Brautpaar erhält erste Glückwünsche.

Abreise des Grafen.

Die Aufführung war sehr gelungen und hat mir gut gefallen; sogar das Wetter spielte mit.

Man sollte sich die Aufführung mit schönen Eindrücken vom Hofgelände nicht entgehen lassen.

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