Kamerunschafe auch auf einem Privat-Grundstück in Achternholt

Ja, man konnte es mehrere Male lesen in der NWZ, daß in Littel und Achternholt Kamerunschafe frei laufen, aber nur mit dem Hinweis, daß sie gesichtet wurden und man sollte sich bei der Polizei melden.

Hierzu möchte ich einiges berichten:

Zunächst allgemein zu den Kamerunschafen:
Es stimmt nicht, daß die Kamerunschafe äußerst scheu sind.:
Sie kommen ursprünglich aus Afrika, sind äußerst anspruchslos,
haben wenig Wolle, und daher ist keine Schur erforderlich.
Von Natur aus sind sie etwas scheu, aber sie werden schnell anhänglich und auch handzahm.
Sie sind genügsam,eine durchschnittliche Weide genügt mit wenig Wasser (ca. 0,3 Liter pro Tag).
Man sollte ihnen einen Leckstein geben, aber keine Leckschale wie für Kühe, da Leckschalen aus Kupfer für die Schafe tödlich sein können.

So das zu den Kamerunschafen allgemein, was man dazu auch lesen kann.

Am Sonnabend, 3.4. nachmittags, sahen wir auf den Nachbar-Grundstücken mehrere Male an verschiedenen Stellen 8 Schafe (in Herde) zusammen grasen.
Wir durften nicht näher kommen, denn dann liefen sie fort.
Nach mehreren Erkundigungen erfuhren wir: Es sind Kamerunschafe, die dem Besitzer aus dem Nachbardorf Westerholt entlaufen sind.
Er versuchte schon seit Tagen sie einzufangen, aber ohne Erfolg.
Ja und am Abend schaue ich aus meinem Fenster, und da sehe ich die Schafe draußen hinterm Fenster (5Meter entfernt) grasen.
Unsere ganze Familie war begeistert. Die 8 Schafe gingen langsam ums Haus, kamen aber immer wieder dicht ans Haus heran.
Am nächsten Morgen um 7°° Uhr waren wieder alle da.
Es war Ostermorgen.

So gegen Mittag war das Schauspiel zu Ende.

Ob sie eingefangen wurden ist nicht bekannt!

Hier Bilder, die wir machen konnten:


Die Kamerunschafe waren auf einmal da!


Sie grasten ganz gemütlich,


und kamen ganz nahe ran.


Wäre die Fensterscheibe nicht da, hätte ich sie streicheln können!


Sie blieben ganz ruhig und grasten weiter.


Alle 8 Schafe blieben immer zusammen.


Dann und wann bildeten sie zwei Gruppen.


Sie liefen auch nicht weg, wenn einer über den Hof ging.


Sie trabten eben nur etwas weiter.


Nun waren sie einmal ums Haus,


und waren vereint in einer Gruppe.

Wir betrachteten die Kamerunschafe als eine besondere "Osterbescherung" und werden diese Begebenheit nicht vergessen.

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