Feldrundfahrt
durch Achternholt-Oberlethe-Westerholt und Achternmeer
am 17. Juni 2007

Nachdem wir im letzten Jahr eine erfolgreiche Feldrundfahrt durch Achternholt veranstalteten, haben wir in diesem Jahr eine Feldrundfahrt durch Achternholt und die mit Achternholt eng verbundenen Ortschaften Oberlethe, Westerholt und Achternmeer unternommen.
Wiederum durch Herrn Speckmann, Westerholt, geführt, konnte er auch hier uns hinreichend  über die Vergangenheit und jetzt erzählen.
Es wurde deutlich, daß die Ortschaften in der zurückliegenden Zeit als Ganzes zu betrachten sind und daß unter ihnen reger Austausch stattfand.
Keimzellen dieser Ortschaften waren jeweils 2 - 3 Bauernstellen, von denen bis heute noch einige bestehen.

Ein Trecker mit zwei Anhängern (gefahren von Jürgen Hollje) und ein zweiter Trecker mit einem Anhänger (gefahren von Thomas Otten) nahmen am Grillplatz um 10°° Uhr 60 Teilnehmer zur Rundfahrt auf.

Es wurde eine interessante Tour. Der zweite Trecker folgte im richtigen Abstand und bei jedem Halt setzte er sich links neben den ersten Trecker, so daß oftmals bei den engen Wegen Autos warten mußten, bis unsere Fahrt weiterging.

Der erste Stopp war am Hoop beim Hof Cordes in Oberlethe. Hier konnten wir erleben, mit welchem Wissen Herr Speckmann uns unterrichten konnte. Er erklärte uns, wie die ersten Bauernstellen im 17./18. Jahrhundert in den Ortschaften entstanden.

Der zweite Stopp war am Sommerweg in Oberlethe. Hier gab es unter anderem Informationen über die Schulgeschichte der ersten Schule Oberlethe/Achternholt und die weitere Entwicklung.

Der dritte Stopp war in Achternmeer, nahe Badesee. Hier erklärte uns Herr Speckmann die Höhenlage der Geest, den Lehmabbau der vielen damals umliegenden Ziegeleien. Wie schwer die Arbeit früher war usw.
Herr Speckmann saß hinten auf dem ersten Trecker, also so zentral, daß beim Stopp alle gut zuhören konnten.

Der vierte Stopp war auf dem Glum (am Rauchhaus).Auch hier erfuhren wir viel, zum Beispiel über die Arbeiter, die als Stuckateure im Sommer nach Holland wanderten, um dort Geld zu verdienen und auch daheim Land zu erwerben.

So kamen wir pünktlich um 12°° Uhr am Grillplatz wieder an, und alle stellten sich noch einmal den Fotografen.

Anschließend konnten sich alle mit Bockwurst, Kartoffelsalat und Getränken stärken.

Auch die diesjährige Feldrundfahrt war ein voller Erfolg.
Alle haben viel von unserer Heimat erfahren, von früher und von heute.

Dafür bedanken wir uns bei Herrn Speckmann.

Wir hoffen, daß uns Herr Speckmann auf weiteren Feldfahrten begleiten wird.