Aktivitäten der Dorfgemeinschaft 2001



1) Müllsammelaktion 24. März
2) Eigenherstellung von Außensitzgruppen 07. April
3) Osterfeuer 14. April
4) 1. Mai
5) Arbeitseinsatz 5. Mai
6) Fahrradtour 10. Juni
7) Grillfest am Sonnabend 18. August
8) Volkstrauertag 18. November
9) Adventsfeier 9. Dezember

1) Müllsammelaktion

Sonnabend
Am frühen Vormittag trafen sich mehr als 20 Achternholter, jung und alt, zur Müllsammelaktion. Es galt die Straßenränder und -gräben von Unrat zu säubern. Säcke- und karrenweise wurden Flaschen, Dosen, Verpackungen und Folien aufgesammelt und entfernt. Ein kleiner Imbiss im Freien belohnte die
Fleißigen im Anschluss.

Sammler mit
Ein Großteil der Sammler, davor das "Sammelgut". Leider fehlen die jugendlichen Sammler auf dem Bild.


Imbiss nach getaner Arbeit
Imbiss nach getaner Arbeit.

 

2) Eigenherstellung von Außensitzgruppen


Der Förster stiftete der Dorfgemeinschaft eine stattliche Eiche. Diese wurde nach 1 1/2-jähriger Lagerung zerschnitten.


Am Sonnabend trafen sich Freiwillige in Jeddelohs Halle zur Lagebesprechung.


Dann ging es emsig ans Werk: Messen, Sägen, Anpassen, Kanten abschrägen..........


und verschrauben. Hier ist die 1. Garnitur zu sehen; zwei weitere entstanden noch.


Freiwillige und Fachleute beim Probesitzen.
Die Sitzgruppen fanden ihre 1. Einweihung beim Osterfeuer.

3) Osterfeuer

Für die Kinder wurden Ostereier im verschneiten Birkenwäldchen versteckt.
19.45 Uhr loderte das Osterfeuer bei ständigem Schneefall; trotzdem hatten sich viele Dorfbewohner, jung ung alt, zu dem Ereignis eingefunden.







4) 1. Mai


Maibaumsetzen beim "Achternholter Krug"


Zuverlässige Wache

5) Arbeitseinsatz

Für den Gemeindewettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".


Zwei Sitzgruppen wurden auf dem Grillplatz aufgestellt.


Die dritte Sitzgruppe lädt am kleinen Kinderspielplatz an der Böseler Straße zum Verweilen ein.

6) Fahrradtour

Bei schönem Wetter.


Am 10.6., 9°° Uhr, Sammelpunkt zur "Fahrradtour ins Blaue".
54 Personen trafen sich, es ging Richtung Süden durch den Litteler Fuhrenkamp. Alle waren auf das Ziel gespannt.


Nach 16 km durch den schönen Süden der Gemeinde wurde der Bisseler Schafstall erreicht. Hier gab es Kaffee, Tee und Knabbersachen als Zwischenmahlzeit.


Danach lohnte sich ein kurzer Abstecher zum "Großen Saager Meer": eine Perle in dieser naturbelassenen Landschaft.

Bei weiterhin herrlichem Radfahrwetter führte der Rückweg zum Grillplatz Achternholt.


Wir schnupperten Grillduft: Die Würstchen waren schon bereitet. Dazu schmeckte das Fladenbrot und der Durst wurde auch gestillt.

Alle Teilnehmer freuten sich über die gelungene Streckenführung und danken den vielen fleißigen Helfern.

7) Grillfest

Das Grillfest war wieder ein voller Erfolg.
Wesentlich dazu beigetragen hat die neugegründete Kinder-Tanzgruppe.

Weitere Bilder siehe auch unter Gruppen: (Kinder-Tanzgruppe)!

8) Gedenkfeier am Volkstrauertag

Am Kriegerdenkmal trafen sich viele Achternholter zu einem stillen Gedenken an die Opfer der letzten Kriege.
In einer sehr persönlich gehaltenen Rede rief ein Bundeswehrhauptmann zu Toleranz und einem Verhalten auf, das Frieden bewahrt und fördert.



Die Gedenkfeier schloss mit der Kranzniederlegung, einer Gedenkminute und dem Trompeten-Solo "Ich hatt' einen Kameraden".

9) Adventsfeier

Die Adventsfeier war wieder einmal ein gelungener Nachmittag. Unser Dorfgemeinschafts-Vorsitzender Bernd Martens gab einen Überblick über die Vielzahl der Vorführungen.

Wo man auch hinschaute, man sah nur andächtige Zuschauer.

In us' vertruete Ollenborger plattdüütsche Sprak seggt man ok:
Öllere un junge Tokierkers töövt bannig gespannt op dat Theoterstück. Se luurt darop, dat sik de Vorhang van de Bühne opendeit. 

Als erstes wurde nochmals das Theaterstück "Een Buddel för Anna" aufgeführt.

Lisa und John Carpenter, wohlhabende Amerikaner, besuchen nach 20 Jahren Lisas Bruder Peter und Schwägerein Maria in Deutschland. John führt eine ernsthafte Unterredung mit seiner Frau, da diese mit spitzen Äußerungen im gespielten amerikanischen Dialekt die Unterhaltung vergiftet. Eine vom Weinkenner John ersteigerte alte Weinflasche im Wert von 53.000,-- DM bestimmt den Verlauf.

Lisa un John Carpenter, rieke Amerikaners, besöcht de Verwandschap in Düutschland. Lisa is op ehre Swägerin Maria nich goot to spreken; dorum hett John mit ehr düchtig to stüren. Dat geiht in dat Stück um eenen ollen Wien; dissen Buddel hett John för 53.000,-- DM up'ne Auktion erstahn.

Die Köchin Anna panscht irrtümlich den "alten Riesling" mit einem billigen Wein von Peter und Maria Dormann. Dienstmädchen Hilda, stets als Trampel beschimpft, ist über Annas Tun erstaunt.

De Koeksch' Anna pannscht ut Versehn den düüren Wien mit den billigen Wien ut'n Supermarkt. Deenstdeern Hilda is'n beten trampelig. Se wunnert sik over Anna's Doon.

Peter und John verfolgen mit Unmut die "liebenswürdige" Unterhaltung.

Peter un John hört mit Unmoot de overfründliche Verstelleree vun de Froonslüe Maria un Lisa to.

Nach dem Theaterstück gab es Kaffee und Kuchen. Der Wirt hatte sich richtig Mühe gemacht mit seinem selbstgebackenen Kuchen.

Jetzt begann der Ablauf des weiteren Programms:

die Sternensinger von der Musikgruppe Achternmeer mit dem Lied "Laß die Weihnachtssonne rein"

Veele lüttje Steernsingers van de Musikgruppe Achternmeer mit dat Leed "Lood de Wiehnachssünn rin".

Die Jüngsten und viele Schulkinder des Dorfes spielten, backten und sangen zu Rolf Zukowskis Lied: In der Weihnachtsbäckerei.

Lüttje Kinner un ok veele Schoolkinner ut Dörp speelten, backten un sungen na dat Leed van Rolf Zukowski: "In de Wiehnachtsbäckeree".

Weihnachtliche Klänge boten Jana Bümmerstede und Lena Martens auf Keybord und Flöte.

Wiehnachtliche Leeder speelten Jana Bümmerstede un Lena Martens op Keybord un Fleit.

Höhepunkt war auch wieder die Volkstanzgruppe; was wäre eine Feier ohne sie!

Dänze vun de Volkstanzgruppe hört eenfach dorto, un jedereen kickt ehr geern to.

Eenmol danzt de enkelten Danzpaare krüüzwies; andermol geiht dat in' Kreis rundum.

Auch die neugegründete Kindertanzgruppe zeigte ihr Können.

Ok de Kinnerdanzgruppe wisen, wat se in een Jaar leert haan..
Dat weer moi antoseen.

Zum Schluß kam der Weihnachtsmann in "himmlischer Begleitung" und packte Süßes aus

To allerlest keem de Wiehnachtsmann. He harr eenen Engel at Hülp mitbrocht. För all Kinner holl he eene leckere Tüüt ut sien Sack.